Montag, 22. November 2010

ich wurde mal wieder Opfer einer E-Mail mit knapp 100 Adressaten und zwar nicht auf Bcc

Ich weiß, das wird man nie mehr als 3 Prozent der Menschheit beibringen können, aber trotzdem möchte ich das hier mal wieder aufschreiben.

Wenn ich E-Mails schreiben, dann kann ich die Adressaten auf "To:" (in streng deutscher Software heißt das wohl meistens "An:"), auf "Cc:" und auf "Bcc:" setzen.

Wenn ich E-Mails an Leute schreibe, die sich untereinander gar nicht kennen, dann ist es gut, da etwas "Internet-Hygiene" zu bewahren. Wie macht man das mit der Hygiene hier? Man schreibt die E-Mail-Adressen eben auf "Bcc:". Was ist der Effekt? Die Empfänger der E-Mail sehen weder ihre eigene E-Mail-Adresse in dieser E-Mail noch die der anderen, und das ist auch gut so.

Was ist der Effekt, wenn 100 Leute auf "To:" oder "Cc:" stehen? Ein einziger von ihnen hat einen Trojaner laufen, der alle E-Mail-Adressen an einen Adress-Sammler schickt, und alle 100 bekommen ab sofort täglich noch ein wenig SPAM mehr als zuvor. Es reicht auch aus, dass einer von ihnen sich explizit ein wenig Geld mit dem Verkaufen von E-Mail-Adressen verdient. Der Effekt ist der gleiche.

So oder so – an sich gegenseitig fremde Leute schickt man nicht "offene" Adresslisten, sondern man verwendet grundsätzlich "Bcc:".

Erinnern Sie sich, was passierte, als Sie beim letzten Mal innerbetrieblich eine E-Mail an mehr als 3 Leute schickten? Es gab massiv Stunk, man sprach hinter Ihrem Rücken über Sie, und zwar nichts Gutes.

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